· 

Berlin - Stadt der Hunde

Wenn die Kinder früher quengelten, dass sie nun aber endlich einen Hund haben wollten (beliebte Diskussion vor Geburtstagen und Weihnachtsfesten) - konnten wir uns immer damit herausreden, dass wir in unserer Mietswohnung keine Tiere halten dürften, was auch stimmte. Und dann zogen wir nach Berlin:

Ein Haus. Ein Garten. Ein Wald. Ein See. Alles da.

 

Als wir die Immobilie besichtigten, fragte meine Tochter den Vermieter in der Küche: „Warum ist zwischen Boden und Fenster eine schwarze Tafel angebracht?“

„Das ist ein Schutz für die Wand. Da lag immer der Hund der Familie.“

Meine Tochter im Freudentaumel. Hunde erlaubt?

 

Klar! Berlin ist die Stadt der Hunde.

Allein über 100.000 registrierte Vierbeiner.

Daran hatten wir vorher nicht gedacht.

Hund und Großstadt schließen sich nicht aus, zumindest nicht zwangsläufig, vielleicht passt beides auch sehr gut zusammen, wie hier, in Berlin. (Die Berliner jetzt: Oh ne, nich noch mehr Dreck uffm Jehweg!  Aber nein, ich habe immer, wirklich bisher immer "Gassi"beutel dabei, biologisch abbaubar - so wie ihr Inhalt!)

 

In der Sekunde, als der Vermieter sein Einverständnis signalisierte, war klar, was das für uns bedeutete: Alea iacta est!

Die Entscheidung für den Familienzuwachs war getroffen.

 

Mehr zum Leben mit Hund in Berlin gibt es hier: Berlin mit Hund

Kommentar schreiben

Kommentare: 0